Jutta Lorberg über die hohe Kunst der Krisenkommunikation

Jutta Lorberg über die hohe Kunst der Krisenkommunikation

Jutta Lorberg über die hohe Kunst der Krisenkommunikation

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Foto: Jutta Lorberg

Wir haben mit Jutta Lorberg, Senior Consultant und Prokuristin bei der BSK, über die hohe Kunst der Krisenkommunikation gesprochen.

Bitte umreißen Sie kurz für unsere Leser, was BSK macht und worauf Sie im Unternehmen generell viel Wert legen in Ihrer Arbeit mit Ihren Kunden!

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BSK ist eine spezialisierte Agentur für Unternehmenskommunikation. Klein, fein und mit besonderer Expertise. Wir haben alle wirklich langjährige Erfahrung, zum Teil auch als Sprecher oder Interimsmanager im Bereich Public Relations oder auch Investor Relations. Wir betreuen Kunden aus ganz unterschiedlichen Branchen. Wenn man von einem Branchen-Schwerpunkt sprechen kann, dann vielleicht im Technologie-Sektor. Hier haben wir bereits einige internationale Unternehmen beim Marktstart in Deutschland unterstützt und umgekehrt einige deutsche Firmen bei der Auslandsexpansion begleitet. Das können wir, weil wir als Mitglied von Plexus (www.plexuspr.com) über ein sehr starkes Netzwerk von Agenturpartnern im Ausland verfügen, die einen ähnlich hohen Anspruch an erfolgreiche PR-Arbeit stellen wie wir und mit denen wir teilweise bereits seit über 15 Jahren zusammenarbeiten.

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Wir sind Berater, Problemlöser, Dienstleister und Sparringspartner.

Aber letztlich behauptet das ja jede halbwegs professionelle Agentur von sich. Dass das bei uns nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, sieht man daran, dass gut 90 % unseres Geschäfts über Empfehlungen kommt oder von Führungskräften, die zuvor mit uns zusammengearbeitet und jetzt das Unternehmen gewechselt haben.

Für uns ist es immer ganz wichtig, dass wir das Geschäftsmodell unserer Kunden genau verstehen, denn nur so finden wir Ansatzpunkte für eine gute Kommunikation.

Und wir denken immer über unseren Tellerrand hinaus: Wie ist Investor Relations mit PR und Marketing verzahnt? Wie funktioniert die Kundenakquise bei unserem Auftraggeber? Welches Feedback erhalten die Sales-Leute aus dem Markt? Was denken Analysten über das Unternehmen? Welche Kritikpunkte von Analysten, Journalisten oder Investoren sind berechtigt? Wie kann man diese Punkte adressieren?

Das Spannende dabei ist, dass unsere Arbeit an vielen Stellen weit über eine reine Kommunikationsberatung hinausgeht.

Unsere Erfahrung kommt uns natürlich besonders in der Krisenkommunikation zugute. Da muss es ja besonders schnell gehen und jedes Statement, jeder Satz in der Pressemitteilung muss sitzen.

Bei BSK sind Sie auch auf Krisenkommunikation spezialisiert. Wie können wir uns den Ablauf vorstellen wenn es zu einer Krise kommt?

Krise hat immer höchste Priorität und als erstes müssen wir uns da einen Überblick verschaffen. Das heißt Informationsbeschaffung und Faktenklärung mit dem Kunden und gleichzeitig Beauftragung einer Medienbeobachtung inklusive Social Media in Echtzeit, so dass wir da ggf. schnell reagieren können.

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Das ist Informationsdruckbetankung.

Gleichzeitig muss man in der Lage sein, diese Informationen super schnell einordnen zu können. Was ist wirklich wichtig, was ist zweitrangig? Und es ist Murphy’s Law, dass der Anruf für eine Krisenkommunikationsbeauftragung immer Freitagnachmittag nach 17 Uhr kommt. Wenn man Glück hat, muss man mit der ersten Pressemitteilung erst Montag raus, wenn man Pech hat, am gleichen Abend. Das Schlechteste, was man nämlich in einer Krise tun kann, ist gar nicht zu kommunizieren. Aber das kostet viel Überzeugungskraft.

Da diskutiert man dann häufig nicht nur mit der Geschäftsführung oder dem Vorstand, sondern auch mit der Rechtsabteilung oder externen Anwälten.

Das funktioniert nur, wenn man vom Gegenüber als Sparringspartner auf Augenhöhe wahrgenommen wird. Wie Unternehmen mit Krisen umgehen, wirkt sich langfristig auf deren Reputation aus. Gute Krisenkommunikation schützt die Reputation eines Unternehmens, schlechte kann sie manchmal irreversibel schädigen.

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In der heutigen Zeit wo man fast tagtäglich von Datenleaks hört, bekommt die Krisenkommunikation ein ganz anderes Gewicht, gibt es neue Strategien?

Die Strategien sind meines Erachtens nicht wirklich neu, aber die Wahl der Kommunikationskanäle ist unter Umständen eine andere als noch vor 10 Jahren. Mithilfe der eigenen Website, der eigenen App oder Social-Media-Kanälen können Kunden auch direkt informiert werden, während früher die Kommunikation fast ausschließlich über die Medien als Intermediäre gelaufen ist. Das hat allerdings auch die Geschwindigkeit erhöht, mit der eine Stellungnahme in der Krise erwartet wird.

Sie sagen richtigerweise, dass die Anzahl der wahrgenommenen Krisen mit Datenpannen & Co. deutlich zugenommen hat.

Alleine das sollte für die Unternehmen ein Warnschuss sein, sich auf eine solche Situation vorzubereiten. Es ist ungleich mühsamer und zeitaufwändiger eine Krise zu meistern, wenn man sich vorher nicht zumindest rudimentär Gedanken dazu gemacht hat, wie z. B. das Krisenteam zusammengesetzt sein sollte, wie eine Informationskaskade aussieht und welche Spezialisten man ggf. hinzuziehen kann.

Wir predigen zwar immer Vorbereitung, Vorbereitung, Vorbereitung, aber nur ganz wenige Unternehmen nehmen das ernst.

Meist nur die, die im Rahmen ihres Qualitäts- oder EHS-Managements dazu verpflichtet sind.

Welchen Stellenwert nimmt der Bereich der Fachübersetzungen in den komplexen Kommunikations-Abläufen ein, die BSK für seine Kunden umsetzt?

Wir benötigen gerade bei börsennotierten Unternehmen häufig sehr zeitnah Übersetzungen ins Englische für Adhoc-Mitteilungen bzw. wie es heute heißt „Insiderinformationen nach Artikel 17 MAR“ (Market Abuse Regulation) sowie Corporate News.

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Idealerweise werden Meldungen am Kapitalmarkt zeitgleich in deutscher und englischer Sprache veröffentlicht.

Im Falle von Adhoc-Mitteilungen klappt das natürlich nicht immer, weil die Meldung – wie es im Gesetzestext heißt – „unverzüglich“ veröffentlicht werden muss. Aber dann sollte die englische Mitteilung schon kurz darauf veröffentlicht werden. Zwei Tage später geht das einfach nicht. Wir müssen uns deshalb voll und ganz auf unseren Übersetzungsdienstleister verlassen können. Da muss die Terminologie passen, denn mehr als ein kurzer Quercheck von unserer Seite ist häufig nicht drin. Wir haben in der Vergangenheit schon mit einigen Übersetzungsbüros und -dienstleistern zusammengearbeitet. Nicht alle konnten das Niveau liefern, das wir und unsere Kunden erwarten.

Mit Baker & Company haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht – sowohl im Hinblick auf Schnelligkeit, aber vor allem auch Qualität der Übersetzung.

Das passt!

Es ist ein kleiner Insider-Witz, wenn wir Übersetzungen an B&C geben mit dem Hinweis, dass wir das ausnahmsweise mal nicht vorgestern brauchen. Gerade aber bei längeren Übersetzungen für unsere Technologiekunden, bei denen es teilweise um sehr komplexe technische Zusammenhänge geht, punktet B&C. Wenn wir ganz selten mal über die eine oder andere Passage diskutieren, hängt das meistens mit der Vieldeutigkeit der deutschen Terminologie zusammen.

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BSK Hauptsitz in Willich

Ihr persönliches Highlight in Bezug auf eine Kampagne oder besonders spannendes Projekt in diesem Jahr?

Aktuell koordinieren wir für einen Kunden den Relaunch der Website und die Einführung von Hubspot, einem Marketing-Automationstool. Da arbeiten wir gemeinsam mit einer spezialisierten Hubspot-Agentur zusammen.

Das ist superspannend, weil wir hier quasi live erfahren, wie sehr die Kommunikationsdisziplinen verschwimmen.

Alle reden von Content-Marketing, aber letztlich ist das inhaltlich nichts anderes wie ein guter, nutzwertiger Autorenbeitrag. Früher ging der an ein Fachmedium zur Veröffentlichung, heute wird er ggf. in gekürzter Form im Unternehmensblog veröffentlicht und über die verschiedenen Kommunikationskanäle vermarktet.

Ist das PR oder Marketing?

bsk 3Heute wird viel über digitales Marketing und digitale Kommunikation, über neue Kommunikationskanäle und deren Gesetzmäßigkeiten diskutiert. Das ist richtig und wichtig und wir sehen bei unserem aktuellen Projekt, welchen Unterschied ein Profitool da machen kann und wie wertvoll die Unterstützung von Profis aus diesem Bereich ist. Was bei einigen Unternehmen dabei allerdings auf der Strecke bleibt, ist, sich genauer damit auseinanderzusetzen, WAS sie denn kommunizieren wollen. Dabei ist das der Anfang jeder Kommunikation. Wenn das nicht klar ist, kann man nicht erfolgreich kommunizieren, egal wie professionell die Tools sind, die man einsetzt, und egal wie viele Kommunikationskanäle man bespielt. Oder wie heißt es so schön? „A fool with a tool is still a fool.“

Und deshalb ist es manchmal gut, wenn man Berater wie BSK an der Hand hat, die mit dem Blick von außen scheinbar Selbstverständliches in Frage stellen.

Unser Paradebeispiel ist das Wort „Digitalisierung“, das komplett inflationär genutzt wird. Es klingt gut, versprüht Innovationsgeist und Fortschritt. Was aber Digitalisierung auf das konkrete Unternehmen und den konkreten Anwendungsfall bezogen wirklich heißt, können die wenigsten erklären. Wer in der Kommunikation viele Buzzwörter ohne klaren Bezug benutzt, hat nach unserer Erfahrung wenig Substanzielles zu sagen.

Gibt es eine allgemeine amüsante Anekdote zum Thema Krisenmanagement oder einen Inside Running Gag, den Sie mit unseren Lesern teilen wollen?

Oh ja, wenn wir den Medienbeobachtungsauftrag an unseren Dienstleister mit den Worten einleiten: „Liebes Unicepta-Team, es ist wieder mal Freitagnachmittag…


– BSK – Profis für Public Relations, Investor Relations und Krisenkommunikation –

BSK Becker+Schreiner Kommunikation GmbH ist ein unabhängiges, eigentümergeführtes Beratungsunternehmen mit langjähriger Erfolgsbilanz. Wir beraten Konzerne, mittelständische Unternehmen, Institutionen, Organisationen und Privatpersonen zu allen Fragen der Kommunikation. Schwerpunkte unserer Arbeit sind die klassische Unternehmenskommunikation, Investor Relations, die kommunikative Begleitung von Veränderungsprozessen (Change Kommunikation) sowie Krisenkommunikation. Erfahrene BSK-Experten übernehmen in Krisensituationen bei Bedarf die Funktion des PR- und IR-Managers sowie des Unternehmenssprechers.



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Das Ensemble Enabler Team im Interview

Das Ensemble Enabler Team im Interview

Foto: brainmaster / istockphoto-175492151

Wir haben uns mit dem visionären Team von Ensemble Enabler unterhalten, ein nicht nur hochspezialisiertes Beratungsunternehmen, sondern auch ein besonders sympathisches!
Was das mit Diamantenschliff, kollektivem Wissen und dem Rathaus in München zu tun hat lesen sie hier!

Ensemble Enabler hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Beratungspraxis auf die nächste Evolutionsebene zu heben – so zu lesen auf Ihrer Website unter „Vision“.
Können Sie unseren Lesern erzählen, wie diese anspruchsvolle Vision ursprünglich entstanden ist? Gab es zum Beispiel eine spezielle Auslösersituation?

Wie viele neue Ideen entstand Ensemble Enabler aus der Herausforderung, ein Unternehmensproblem zu lösen. Bevor Jeffrey Ensemble Enabler gründete, arbeitete er für klassische Unternehmensberatungen. In seiner Funktion leitete er Beraterteams, um Kundenprobleme zu recherchieren und anzusprechen. In einem Fall sollte er beispielsweise ein Unternehmen beraten, das kurz vor dem Konkurs stand. Es gab kein Budget für sein Team, also musste er die Arbeit allein übernehmen. Auf dem Weg zum Kunden fragte er sich, wie er denn in diesem ungewöhnlichen Umfeld ohne sein gewohntes Assistententeam arbeiten könnte.

Warum nicht die Mitarbeiter im Unternehmen vor Ort nach ihren Ideen fragen?

Dies schien angesichts der Situation ein guter Ansatz zu sein. Er befragte vor Ort intensiv die Mitarbeiter – einige von ihnen waren schon seit 20 oder mehr Jahren im Unternehmen. Die meisten Mitarbeiter waren bisher noch nie von der Geschäftsleitung nach ihren Vorschlägen oder Ideen gefragt worden. Die Mitarbeiter waren sehr motiviert, weil sie endlich Gelegenheit hatten, ihre Erfahrungen und Erkenntnisse an das Management weiterzugeben! Statt eine „normale“ Beraterpräsentation zu halten, bat Jeffrey die Mitarbeiter, den Führungskräften eigene Ideen vorzustellen. Dabei hatten die Mitarbeiter das Gefühl, dass sie zum ersten Mal ernst genommen wurden. Dem Unternehmen gelang es schließlich, den Bankrott zu vermeiden und eine führende Position in seinem Bereich zu erobern. Jeffrey erkannte, dass er aus seiner Rolle als Unternehmensberater herausgewachsen war; es war an der Zeit, mit Mitarbeitern auf allen Ebenen des Unternehmens zusammenzuarbeiten und Wege zu finden, ihr Wissen und ihre Ideen zu nutzen, um einen anhaltenden Unternehmenserfolg zu sichern.

Aus diesem unkonventionellen Erlebnis heraus gründete Jeffrey Ensemble Enabler.

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Sie helfen Unternehmen, die eigenen Mitarbeiter besser kennenzulernen; wenn man so möchte, helfen Sie herauszufinden, welches besondere Wissen ein Mitarbeiter hat, das zu Gunsten des Unternehmens eingesetzt werden kann.

Da kommt mir der Vergleich mit einem Rohdiamanten in den Sinn, der einen ganz neuen Wert erhält, wenn er mit dem richtigen Schliff versehen wird …

Ein Rohdiamant ist eine passende Metapher für den Schwerpunkt der Zusammenarbeit von Ensemble Enabler mit Unternehmen. Die einzigartige Brillanz eines Diamanten ist im Rohzustand nicht zu erkennen, sondern erst nach sorgfältigem Schliff. Das kollektive Wissen und Know-how der Mitarbeiter eines Unternehmens auf allen Ebenen ist ein solcher Rohdiamant. Nach sorgfältigem Schleifen und Polieren beginnt ein Diamant zu funkeln und erhält damit einen viel höheren Wert als der ungeschliffene Stein. Eine ähnliche Wertschöpfung entsteht, wenn das Wissen und das verborgene Potenzial der Mitarbeiter freigesetzt wird, indem wir ihr aktives Engagement fördern, gemeinsam zu denken und kreative Lösungen zu finden.

Dieses kollektive Wissen ist ein echter Mehrwert für jedes Unternehmen. Durch diesen Prozess beginnt ein Unternehmen kraftvoll zu funkeln wie ein gut geschliffener Diamant.

Die Quelle dieser Kraft ist das ungenutzte Potenzial der Mitarbeiter selbst. Dieser Prozess kann viele Formen annehmen, je nach den Bedürfnissen des Unternehmens. Aus diesem Konzept, das Engagement der Mitarbeiter zu fördern, entsteht ein neues Mindset, das auf mehr Zusammenarbeit, Experimentierfreudigkeit, Mut und Agilität basiert.

Diamanten mit Brillantschliff haben die meisten Facetten und funkeln im Licht am besten.

Wenn ein Unternehmen seinen Mitarbeitern auf allen Ebenen eine Stimme gibt und ihr Wissen nutzt, entsteht diese einzigartige Brillanz als Basis für ein Unternehmen, das Mehrwert schafft.

Photo: AilaniGraphics / istockphoto-178626442
Photo: AilaniGraphics / istockphoto-178626442

Welche Mittel setzen Sie ein, um dieses Wissen ans Tageslicht zu bringen, vor allem im Hinblick auf die verschiedenen Charaktere, auf die Sie treffen?

Ensemble Enabler fördert das inhärente Wissen im Unternehmen zutage, um Innovation und strategischen Wert für dieses Unternehmen zu fördern. Unsere Arbeit konzentriert sich darauf, Führung auf allen Ebenen eines Unternehmens, eine lebendige Unternehmenskultur sowie einen funktionsübergreifenden Dialog zugunsten der kontinuierlichen Entwicklung des Unternehmens zu fördern.

Wir arbeiten mit Führungskräften zusammen und bieten Executive Coaching und Workshops für Führungskräfte, um wachstumsorientiertes Denken zu fördern.

Durch Initiativen zur Einbeziehung aller interagiert Ensemble Enabler mit allen Ebenen des Unternehmens, um Fähigkeiten im Unternehmen zu kultivieren, die für die geschäftlichen Herausforderungen der heutigen Zeit erforderlich sind.

Dazu arbeiten wir in kleinen und großen Gruppen sowohl persönlich als auch virtuell zusammen. Durch unsere Ansätze entsteht ein Umfeld der Offenheit und des Vertrauens, in dem die Stimmen der Mitarbeiter gehört und als Grundlage für zukünftiges Handeln anerkannt werden. Systematische Rückmeldungen und Analysen machen diesen wertvollen Input den Entscheidungsträgern auf allen Ebenen des Unternehmens zugänglich.

Nicht zuletzt experimentiert Ensemble Enabler gern sowohl mit neuen Ansätzen zur Einbeziehung aller als auch mit neuen Methoden zur Erfassung und Kommunikation von Ideen im gesamten Unternehmen.

Alle diese Bemühungen sollen sicherstellen, dass keine Rückmeldungen verloren gehen, sondern der Erfolg des Dialogs allen Dialogteilnehmern im gesamten Unternehmen bekannt gemacht wird.

Ensemble Enabler - Leadership Workshop
Ensemble Enabler – Leadership Workshop

Bitte erzählen Sie uns von Ihrem persönlichen Lieblingsprojekt bei Ensemble Enabler und was in diesem Jahr noch anliegt!

Wir möchten auf drei unserer Lieblingsprojekte verweisen, die alle die Bedeutung der Sprache in den Initiativen von Ensemble Enabler widerspiegeln.

Ein europaweites Projekt für ein multinationales Unternehmen mit Sitz in der Schweiz erforderte die Übersetzung all unserer Unterlagen in vierzehn verschiedene europäische Sprachen, von Norwegisch bis Ukrainisch!

Die Qualität der Übersetzung ist entscheidend für die effektive Kommunikation unserer Initiativen in der Muttersprache einer Person.

In Zusammenarbeit mit Baker & Co koordinierte unserer Sprachprojektmanagerin Suzanne Bürger meisterhaft den gesamten Prozess – von der Bereitstellung übersetzungsfreundlicher Formate über die Terminplanung bis zur persönlichen Übergabe der USB-Sticks mit der endgültigen Übersetzung der verschiedenen Workshop-Unterlagen an unsere Kundenkontakte! Die Verbindung von Frau Bürger als Vertreterin von Ensemble Enabler mit Baker & Co war der Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung einer so komplexen Initiative. Da sie selbst Fachübersetzerin ist, versteht sie die Anforderungen und Erwartungen aller Ansprechpartner während des gesamten Prozesses genau. Ensemble Enabler kann so potenzielle Probleme und Herausforderungen erkennen und proaktiv praktikable Lösungen finden.

Auch ein derzeit laufendes Projekt zur Unternehmenskultur der europäischen Tochter eines japanischen Automobilzulieferers enthält eine Reihe von sprachlichen Herausforderungen.

Dieses Projekt verlangte ein breites Spektrum an Übersetzungen ins Deutsche, Spanische und Ungarische: von Broschüren, PowerPoint-Präsentationen, Roll-Ups, Postern bis hin zu Workshop-Unterlagen. Höhepunkt dieser Arbeit ist die Übersetzung von zehn Peer-to-Peer-Modulen, mit denen die Unternehmenswerte des Kunden im Rahmen kleinteiliger Dialoge sondiert werden sollen. Unsere Sprachprojektleiterin, Frau Bürger, hat sorgfältig eine deutschsprachige Version der Peer-to-Peer-Module im Corporate Design von Ensemble Enabler erstellt, die als Vorlage für die ungarischen und spanischen Übersetzer diente. Für einige Module, die auf Originalmitschriften des Videotextes basierten, wurden sogar Video-Untertitel übersetzt. (Mehr zu diesem Konzept finden Sie unter: https://www.ensembleenabler.com/de/p2p/)

Nicht zuletzt möchten wir unsere Zusammenarbeit mit Frau Bürger sowie Baker&Company bei der Vorbereitung eines dreisprachigen World Café (Deutsch, Englisch und Arabisch) im Alten Rathaus München würdigen.

Dieses Projekt wurde von dem gemeinnützigen Verein „World Café Europe“ von Ensemble Enabler entworfen und realisiert (worldcafe.eu). Um diese Veranstaltung unter möglichst vielen Flüchtlingen bekannt zu machen, wurde ein kurzes Video über das World Café in Sprachen aus Afrika (Somali und Tigrinya), dem Nahen Osten (Arabisch) und Mittelasien (Dari) übersetzt. Zweihundert Teilnehmer – sowohl Flüchtlinge als auch Vertreter von Hilfsorganisationen – kamen zusammen, um Möglichkeiten für eine erfolgreiche Integration von Flüchtlingen in München zu sondieren. Ihre Beiträge sollten über den Integrationsplan für Flüchtlinge der Stadt München informieren.

Alle links zu den Projekten von Ensemble Enabler im Interview finden sie hier:

Ensemble Enabler Homepage
World Café Europe Homepage
Ergbnisse des World Cafés mit Geflüchteten


– UNSERE VISION –

ENSEMBLE ENABLER verkörpert die nächste Phase in der Evolution der Beratungspraxis.
Unsere Vision besteht darin, die Art und Weise zu verändern, wie Unternehmen geschäftliche Kernfragen angehen und ihre Führungsentwicklung zu unterstützen, um sie für die digitale Umwälzung von Wirtschaft und Gesellschaft zu wappnen.
Zu diesem Zweck involvieren wir Mitarbeiter auf allen Unternehmensebenen, um für ihre aktuellen geschäftlichen Herausforderungen gemeinsam Lösungen zu entdecken. Mit unserem Beratungsansatz unterstützen wir Unternehmen dabei, das Wissen ihrer Mitarbeiter zutage zu fördern und es in eine wertvolle geschäftliche Ressource zu verwandeln, die ihnen auf diese Weise zugänglich wird. Dieser Prozess fördert ein dynamischeres, effektiveres und gesünderes Arbeitsumfeld.



10 Jahre Design Offices – Baker & Company übersetzt Jubiläumsmagazin

Celebrating a decade of New Work – unter dieser Überschrift berichtete die inhabergeführte Münchner Kommunikationsagentur brand.david über die rauschende Jubiläumsfeier ihres Kunden Design Offices im Mai diesen Jahres. Passenderweise fand die Feier gleich in der neuesten aufsehenerregenden Eventfläche von Design Offices statt: Dem Atlasgebäude in München. Grund zum Feiern gab es in der Tat für die Marktführer, bestechen diese doch seit einer Dekade durch Innovation und Flexibilität im Umgang mit ihren hochkarätigen Kunden, sowie Attitude und Stil im Bereich der Ausstattung oder auch in den Bereichen Event Hosting und anspruchsvolles Catering. Mit dieser erfolgreichen Mischung konnten sich Design Offices auf dem stark umkämpften Markt für die Vermietung von modernen Büro, Co-Working und maßgeschneiderten Arbeits- und Eventflächen gegen die Konkurrenz durchsetzen. Bundesweit an allen wichtigen Knotenpunkten vertreten, präsentieren sich Design Offices immer mit Top Locations in besten urbanen Lagen.
Baker & Company freute sich besonders im Auftrag unseres langjährigen Kunden brand.david, durch die Übersetzung der Jubiläumsausgabe des DO Magazins, einen Teil zum Erfolg dieses Anlasses beigetragen zu haben.


Interview mit Stefanie Mahler vom German Stem Cell Network

Interview mit Stefanie Mahler vom German Stem Cell Network

Das GermanStemCellNetwork ist ein Netzwerk von internationalen, überwiegend in Deutschland arbeitenden Wissenschaftlern aus verschiedenen Bereichen der Stammzellforschung, mit dem Ziel, Synergien zwischen allen Gebieten der grundlagenorientierten und angewandten Stammzellforschung zu schaffen und eine Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Bildung, Politik und Gesellschaft zu generieren.Soweit so trocken und kompliziert? Das Gegenteil ist der Fall!
Wir haben uns mit der Referentin für Kommunikation des GermanStemCellNetworks, Stefanie Mahler, über die faszinierendsten Aspekte dieser Forschung unterhalten, aber auch darüber, wie man überhaupt dazu kommt, in diesem Bereich zu arbeiten, und wurden nicht enttäuscht!

GermanStemCellNetwork. Das klingt erstmal futuristisch und sehr kompliziert.
Klassische Fahrstuhl Situation: Sie müssen einem Laien in drei Sätzen erklären, was es mit dem GSCN auf sich hat?

Wir verbinden Wissenschaftler*innen aus allen Fachgebieten, die sich mit Stammzellforschung beschäftigen. Wir sind ein Netzwerk und möchten die Zusammenarbeit, den Austausch von Erkenntnissen, Daten, Experimenten und das Zusammenfinden von wissenschaftlichen Gruppen und Vorgehensweisen unterstützen.

Unser Ziel ist es dabei, die Grundlagenforschung und die angewandte Forschung über Stammzellen sowie die Kommunikation darüber voran zu bringen, damit es mehr Erkenntnisse und neue, wissenschaftlich fundierte Zelltherapien für bislang unheilbare Krankheiten gibt.

Warum ist diese Arbeit so wichtig und wie hat sie sich in den letzten fünf Jahren verändert?
Diese Arbeit ist sehr wichtig, da Stammzellforschung auf der Zusammenarbeit von Experten aus vielen Fachgebieten beruht: Von Biochemie über Informatik, Mathematik bis Biologie, Medizin, Jura, Pharmakologie bis Biotechnologie – die Wissenschaftler treffen sich nicht automatisch auf ihren Fachkongressen. Dafür ist ein Netzwerk notwendig.

In den letzten fünf Jahren ist die Dynamik der Stammzellforschung sehr gestiegen.

Immer mehr Erkenntnisse aus der Forschung weisen auf mögliche Therapien hin und es ist eine sehr spannende Zeit, in der Versuche aus dem Labor in klinische Studien überführt werden, um sie als Therapien zu testen.

Wir stehen an der Wende zu hoffentlich ganz neuen Möglichkeiten der Behandlung für bislang unheilbare Erkrankungen.

Aber es ist ein langer Weg dahin.

Wie kommt man zu so einer Tätigkeit und welche Aspekte faszinieren sie persönlich in Ihrer Arbeit?
Wir sind ein Netzwerk und in unserem dreiköpfigen Team der Geschäftsstelle hat jeder eine Aufgabe, die ihm liegt. Ein Geschäftsführer, der leidenschaftlicher Wissenschaftler und Vermittler in der Gesellschaft und Politik ist, der gerne Ideen und Energie in Projekte von Konferenzentwicklung, Workshop-Ideen bis hin zur grundlegenden Analyse von Wissenschaftsarbeit steckt. Eine Wissenschaftskommunikatorin, die lange als Journalistin unterwegs war und nun Schülern und der Öffentlichkeit in Veranstaltungen, Filmen, Texten und Workshops über Stammzellforschung erzählt und sie ihnen nahe bringt. Eine Biologin als Projektmanagerin, die große Ideen von Konferenzen und Magazinen in die Tat umsetzt und vor Zahlen und Finanzen keine Angst hat, sondern diese mit sinnvollem Leben füllt.

Wir alle sind fasziniert von der Aussicht, bei großen Entwicklungen angesichts unheilbarer Krankheiten bei der Erforschung und Entwicklung von sinnvollen, neuen Therapien dabei zu sein und den Prozess zu unterstützen

Und die Arbeit mit Wissenschaftlern ist persönlich ein Privileg, da sie international, intelligent und ausgesprochen belebend ist.

Das spannendste Projekt an dem sie gearbeitet haben?
War es das Schulmaterial, das wir zweisprachig über Stammzellforschung entwickelt haben? War es die Analyse für Politiker, warum der Weg vom Labor in die Therapie so steinig und langwierig ist? War es die große Konferenz mit vielen hundert Wissenschaftlern aus vielen Ländern? War es die Entwicklung eines bundesweiten Stammzelltages für Schulklassen, an dem mittlerweile viele Städte und Schulen beteiligt sind? Schwer zu sagen, welches das spannendste Projekt war – alle sind spannend und fordern uns immer wieder heraus, neue Ideen noch besser umzusetzen.

B&C-Zine bedankt sich bei Frau Mahler und dem German Stem Cell Network für das Gespräch


– Das deutsche Stammzellnetzwerk (German Stem Cell Network (GSCN)) –

Das deutsche Stammzellnetzwerk (German Stem Cell Network (GSCN)) hat zum Ziel, Synergien zwischen allen Bereichen der grundlagenorientierten und angewandten Stammzellforschung zu schaffen und eine Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Bildung, Politik und Gesellschaft zu bilden. Zentrale Aufgabe des GSCN ist es, die in Deutschland vorhandenen Kompetenzen auf dem Gebiet der Stammzellforschung zu bündeln und Synergien mit den Gebieten der Regenerativen Medizin zu entwickeln, um so neue nationale und internationale Forschungsaktivitäten und Translationskooperationen herbeizuführen. Des Weiteren soll durch Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit eine zielgruppengerechte Information und Aufklärung über diesen Forschungsbereich stattfinden.



Interview mit der Marketing & Public Relations Managerin Uyen Quynh Thach-Tichatschke

Interview mit der Marketing & Public Relations Managerin Uyen Quynh Thach-Tichatschke

Foto: Uyen Quynh Thach-Tichatschke

Von Anfang an waren Baker & Company stark im Bereich Werbung, Marketing und Unternehmenskommunikation unterwegs.
Was sollen wir sagen, wir lieben diese Inhalte!
Deswegen liegt es auf der Hand, dass wir die Aufträge der inhabergeführten Münchner Werbeagentur ISARNAUTEN mit Handkuss annehmen, die Kommunikationsspezialisten haben immer spannenden Content.
Wir haben uns für dieses Interview die Social Media-Videokampagne herausgesucht, die sie im Auftrag für das Goethe-Institut Mexiko über einen Zeitraum von drei Jahren umgesetzt haben!

Wie können wir uns das im Einzelnen vorstellen, vor allem was das Drehen vor Ort angeht in Kombination mit vorheriger Kampagnenplanung? (Also was kann man planen und wie wird es dann in der Realität umgesetzt?)

Einer Social Media-Kampagne geht immer eine gut durchdachte Planung voraus. Dazu gehören unter anderem eine Zielgruppenanalyse und Zieldefinition. Also man muss sich bewusst werden, was man überhaupt mit der Kampagne erreichen will. Zu berücksichtigen sind zum Beispiel soziodemografische Größen, wie etwa das Zielgruppenalter oder das Geschlecht sowie deren Interessen und das Nutzungsverhalten auf den Plattformen, sprich – auf welchen Kanälen ist die Zielgruppe unterwegs. Sobald man diese Informationen hat, überlegt man, was diese Zielgruppe interessieren oder ansprechen würde.

Für das Goethe-Institut Mexiko haben wir uns für eine Mitmachkampagne mit Bezug zur deutschen Sprache entschieden, die der Zielgruppe Spaß machen sollte.

Das Gesicht der Kampagne war eine deutsche Rapperin, mit der sich die Zielgruppe leicht identifizieren konnte.

Steht die Idee für die Kampagne, geht es an die klassischen Entwicklungsphasen eines Filmdrehs: man engagiert die Hauptakteure, entwickelt ein Storyboard, legt die Bildsprache und Texte fest. Beim Dreh ist es wichtig, möglichst viel Material zu produzieren, aus dem später potenzielle Haupt- und Reminder-Posts entstehen können, die der Community die Kampagne immer wieder ins Gedächtnis rufen.

In jedem Schritt binden wir den Kunden mit ein, der beim Entstehen der Kampagne mitwirkt.

Unsere Agentur berät von der Zielgruppenanalyse, Zieldefinition bis hin zur Realisierung der Kampagne und des Postings in den Netzwerken.

Wann ist generell eine Social Media Videokampagne die richtige Wahl für eine Institution oder ein Unternehmen?

Eine Videokampagne ist das Mittel der Wahl, um, je nach Größe des Unternehmens, dessen Zielsetzung und natürlich dessen Budget, ein Produkt oder ein Thema zu pushen.

Die Verbindung von Bewegtbild und Text ist die stärkste Ausdrucksform, die zurzeit möglich ist.

Das Konzept muss hierfür gut durchdacht sein, um nicht im „Noise“, dem kontinuierlichen „Grundrauschen“ der vielen Posts einer Plattform unterzugehen.

Social Media ist aus der heutigen Gesellschaft und auch Werbebranche nicht mehr wegzudenken, Ihre Dos und Dont´s für Anfänger?

Unternehmen, die bisher noch wenig Erfahrung im Social Media-Marketing gesammelt haben, sollten sich als erstes eine professionelle Beratung einholen. Wahlloses Posten kann dem Image eines Unternehmens sogar schaden. Dos sind von daher eine gut überlegte Strategie, ein professioneller Profilauftritt, Kontinuierlichkeit und eine gewisses Maß an Flexibilität, da die Entwicklungen im Social Media-Segment sehr dynamisch verlaufen.

 

Ein Don’t ist, das Thema Social Media für Unternehmen nicht ernst zu nehmen.

Es gibt Unternehmen, die zwar einen Social Media-Auftritt haben, aber einen „Praktikanten“ oder einen ungeschulten Mitarbeiter dransetzen, weil sie selber mit Social Media nichts am Hut haben und sie es für eine Sache der „Jüngeren Generation“ halten. Inhalte werden unter Umständen unkontrolliert veröffentlicht, so dass ein unprofessioneller Auftritt oder unprofessionelles Krisenmanagement im Worst Case sogar einen Shitstorm auslösen kann.

Es gibt aber auch einige große Firmen, die Social Media für sich entdeckt haben und ihren Nutzen daraus ziehen.

So der CEO des Pharma-Riesen Novartis Vasant Narasimhan. Er ist in den sozialen Netzwerken sehr aktiv und nutzt deren Vorteile. Neulich sagte er in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung: „Interne und externe soziale Netzwerke sind sehr wichtig bei der Kommunikation. Es sind sehr mächtige Instrumente, um die Organisation zu mobilisieren und um den (Unternehmens-)Kulturwandel zu visualisieren.“ Unternehmen können das Thema Social Media-Marketing als großartige Chance sehen, um Kunden und Publikum auf digitalem Wege zu erreichen.

 

Das Baker & Company Zine bedankt sich bei Uyen Quynh Thach-Tichatschke für das Gespräch


– Uyen Quynh Thach-Tichatschke –

Uyen Quynh Thach-Tichatschke ist Beraterin im Bereich Online-Marketing und Public Relations bei der Münchener Werbeagentur ISARNAUTEN. Die Isarnauten beraten in allen Fragen rund um Branding, Online-Marketing, Kommunikation, Social Media, Webdesign, Kampagnen-Arbeit, Marketing, Corporate Design, Video und Events.

Mehr Infos unter: www.isarnauten-agentur.de



Zeljko Ratkovic von der Agentur brand.david

Zeljko Ratkovic von der Agentur brand.david

Foto:Geschäftsführer Zeljko Ratkovic

Wir freuen uns sehr, mit einem unserer langjährigsten Kunden, dem geschäftsführenden Gesellschafter Zeljko Ratkovic von der Agentur brand.david, unser neues B&C-Zine an den Start zu bringen!

Treue Kunden, langjährige vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen, gemeinsames Wachsen … wer wünscht sich das nicht?
Unsere kontinuierliche Zusammenarbeit währt nun schon an die 25 Jahre, sie beinhaltet linguistische Tüfteleien und kreatives Feintuning von Headern und Slogans einerseits, sowie gewichtigen Geschäftsberichten andererseits.
Und ja, die Zusammenarbeit begann in der frühen Ära des Dialogmarketings.

Als man den Kunden als Individuum entdeckte …

Herr Ratkovic, mein Vater erinnert sich an die Zeiten, als Dialogmarketing in aller Munde war und aus heutiger Sicht wie aus einem anderen Weltzeitalter anmutet. Können Sie uns dazu ein paar Sätze sagen? 

ZR: Das Dialogmarketing hat eine spannende Entwicklung durchgemacht. Als sich die Zeit des Massenmarketings dem Ende zuneigte, entdeckten die Marketingabteilungen den Kunden auf einmal als Individuum. Weil man unter dem starken Einfluss des Sales-Bereichs stand, nannte man das daraufhin neu entwickelte Instrument „Direktmarketing“. Dazu wurde damals alles gezählt, was eine Response-Möglichkeit hatte – vom Coupon über die Antwortkarte bis hin zur Fax- oder Telefonnummer. Was neu war, hatte meistens für eine gewisse Zeit einen guten Lauf, bis der Kunde genug hatte vom „stummen Abverkauf“.

Denn weder die Massenkommunikation noch das Direktmarketing wollten den Kunden verstehen und auf seine Bedürfnisse eingehen – es ging einzig um „sell, sell, sell“, das war alles eine Einbahnstraße.

Als die Kunden immer weniger darauf ansprangen, suchten die Marken den Austausch mit ihnen – das war die Geburtsstunde der Dialogkommunikation. Zum ersten Mal gab es eine wechselseitige Beziehung, eben einen echten Dialog. Heute sind viele Möglichkeiten vorhanden, um mit den potenziellen Kunden einen Dialog zu starten oder mit dem bestehenden Kunden im Gespräch zu bleiben. Gerade im digitalen Bereich ermöglichen diverse Instrumente, Tools und Plattformen einen schnellen und effizienten Austausch. Denn Marken müssen heute vielmehr tun, um selbstbewusste Kunden für sich zu gewinnen, als nur Preisschilder in die Höhe zu halten.

Am Ende ist es bei Marken und Unternehmen genauso, wie bei den Menschen: Wer nicht beziehungsfähig ist, findet weder einen großen Freundeskreis noch die große Liebe.

Wenn Sie selbst auf das lange Bestehen ihrer Firma zurückblicken, welche Key Elements machen Ihren Erfolg aus, welche Tipps würden Sie jungen Gründern geben, die in dieser Branche Fuß fassen und, noch wichtiger, sich in ihr dauerhaft beweisen und etablieren möchten? 

ZR: Jedes erfolgreiche Unternehmen gründet auf einer Mischung aus Mut, Ideen und einer gehörigen Portion Leidenschaft.

Ohne das innere Feuer und die unbedingte Überzeugung, das Richtige zu tun, wird man keinen Erfolg haben.

Im Tagesgeschäft spielt sicher die Teamfähigkeit eine entscheidende Rolle. Im Marketing oder in einer Kommunikationsagentur kommen rund um die Uhr zahllose Informationen zusammen, die es intelligent zu kanalisieren gilt. Dazu müssen diverse Teams koordiniert und auf eine Marke oder eine neue Kampagne eingeschworen werden. Und das nur allzu oft gleichzeitig.

Darum sollten Gründer nach Möglichkeit mit einer raschen Auffassungsgabe, einem Talent, die Dinge auf den Punkt zu bringen, aber auch mit einem gerüttelten Maß an sozialer Kompetenz ausgestattet sein.

Außerdem muss man natürlich die fachlichen Anforderungen seines eigenen Kompetenzbereichs par excellence beherrschen, egal ob das nun Kreation, Projektsteuerung, Strategie, Media, Digital oder etwas ganz anderes ist. Neben den fachlichen Qualitäten entscheidet letztlich das Teamplay in der Agentur, genauso wie extern die Zusammenarbeit mit dem Kunden. Eine der entscheidenden Aufgaben für den Unternehmer in der Kommunikationsbranche ist es, für die jeweilige Aufgabe das perfekte Team zusammenzustellen, es zu inspirieren und mit allen nötigen Informationen zu unterstützen.

Wenn das gelingt, dann kommt der Erfolg automatisch.

 

 

B&C-Zine bedankt sich bei Herrn Ratkovic für das Gespräch


– Zeljko Ratkovic –

ZELJKO RATKOVIC ist geschäftsführender Gesellschafter der Agentur brand.david in München. Davor war der studierte Önologe und Kommunikationsfachmann u. a. als Direktor Beratung bei Rempen & Partner München und als Geschäftsführer der Eventagentur brandarena tätig. Zudem unterrichtete er als Dozent an der BAW München.

BRAND.DAVID versteht sich als eine Agentur, die Marken unverwechselbar, unübersehbar und unwiderstehlich macht. Mit zielführenden Strategien, durchdachten Konzepten und einer exzellenten Umsetzung schaffen wir identitätsstiftende Kommunikation, die auf kürzestem Weg die Köpfe und Herzen der Zielgruppe erreicht.



Herzlich willkommen

Herzlich willkommen

Wir, das sind Christopher Baker, Inhaber und CEO (Chief Editing Officer) bei Baker & Company – liebt seine Dobermannhündin Chiara, grünen Tee und lange Bergwanderungen – und seine Tochter Esther Harrison, Editor in Chief & Founder des Coeur et Art Magazins – liebt ihren Kater Elvis, guten Espresso und frühmorgendliches Schwimmen im See.

Man kann also sagen, dass B&C-Zine eine „Family Affair“ ist, in der Erfahrung (CB) und Kreativität (EH) zusammenkommen.

Was erwartet unsere Leser?

Immer wieder staunen wir selbst über die Fülle der Begegnungen, anregenden Themen und innovativen Entwicklungen, in die wir über die langen Jahre des Bestehens von Baker & Company durch unsere Kunden aus allen Bereichen involviert waren und sind.
Die Firmengründung jährt sich heuer zum 35. Mal!
Das hat uns dazu inspiriert, dieses kleine, feine Magazin ins Leben zu rufen.
Wir möchten Ihnen in kurzen, persönlich gehaltenen Interviews unsere Kunden vorstellen und für Sie auch den einen oder anderen Blick hinter die Kulissen werfen.


Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und Stöbern!



Baker & Company begrüßt den VGKL

Baker & Company hat für den VGKL das inhaltliche Update der VGKL Website sprachlich begleitet und vom Deutschen in das Englische punktgenau passend zur Tonalität der schon bestehenden Inhalte übersetzt.

Der Verband des Groß- und Außenhandels für Krankenpflege- und Laborbedarf, kurz VGKL vertritt rund 140 Unternehmen aus der Laborbranche und ist als Fachverband Mitglied im Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e. V. (BGA).

Der Sitz des VGKL ist passenderweise auch in der Geschäftsstelle des BGA im Verbändehaus „Handel – Dienstleistungen – Tourismus“ und damit nicht nur im Herzen von Berlin, sondern auch nah am politischen Puls der Zeit.

Der VGKL setzt sich für die Interessen in der Laborbranche ein und kombiniert dabei den Blick in die Zukunft mit Traditionsbewusstsein. Mit hoch innovativen Produkten und Lösungen für das Labor sind die Mitglieder des VGKL etablierte kleine und mittelständische Unternehmen die regional, national und international erfolgreich tätig sind.


Kundenmagazin „Insurance“ der Hoesch & Partner GmbH

Fachlektorate zählen bei Baker & Company zu einem unserer Hauptkompetenzfelder. Um höchste Qualität zu garantieren, setzen wir ausschließlich qualifizierte Übersetzer und Lektoren ein, die über eine langjährige Berufserfahrung verfügen.

Umso mehr freut uns das sich Baker & Company erstmalig für das Lektorat des renommierten Kundenmagazines „Insurance“ der Hoesch & Partner GmbH beauftragt wurde, das mit über 80 Seiten Infotainment und einer avisierten Print-Auflage von 50.000 Exemplaren zu den umfangreichsten und auflagenstärksten Blättern der Versicherungsbranche zählt. Anlass war der Relaunch zum 35. Jubiläumsjahr des renommierten Versicherungshauses. Durch weitere Dienstleistungen unterschiedlichster Volumina, wie zum Beispiel hochwertige Übersetzungen, hat sich Baker & Company einen Namen im Haus der Hoesch & Partner GmbH gemacht und gehört zum festen Ensemble der externen Partner des Traditionshauses.


Wir sagen Danke für ein spannendes Jahr 2018

Wir sagen Danke für ein spannendes Jahr 2018, mit allen Neukunden und den zahlreichen langjährigen Kunden, die uns durch dieses Jahr begleitet haben. Wir bedanken uns im Besonderen für das entgegengebrachte Vertrauen und die vielen spannenden Themen.

Das Kernteam unseres Münchner Standortes finden Sie jetzt hier auf unserer Website vorgestellt (hier klicken, dann bitte runterscrollen). Auf vielfachen Wunsch gibt es auch ein Gruppenbild mit unserem neuen CCO (Chief Canine Officer) – die Dobermann Hündin Chiara Bella.

Sie sieht im Büro nach dem Rechten und stellt außerdem sicher, dass es genügend Spaziergänge an der frischen Luft gibt, ein nicht unwichtiges Element für alle die hochkonzentriert für unsere Kunden bei der Sache sind.

Wir wünschen allen Kunden und Geschäftspartnern einen geruhsamen oder aufregenden Jahreswechsel, je nach Geschmack und freuen uns sehr auf das kommende Jahr 2019.

Möge es für uns alle ein friedliches Jahr werden, voller Kraft, Licht und Wärme.

Christopher Baker & Team